Berichterstattung
Die Berichterstattung
Das Sportvermarktungsunternehmen SportFive hat sich vom europäischen Fußballverband UEFA die europäischen Fernseh-Übertragungsrechte an der Fußball-Europameisterschaft 2008 gesichert. Dies gab die Europäische Fußballunion am 2. Januar 2005 nach dem Treffen ihres Exekutivkomitees in Nyon bekannt. Die UEFA hatte diverse Angebote überprüft und zwei Bewerber in die engere Auswahl gezogen - SportFive und den langjährigen UEFA-Partner, die European Broadcasting Union (EBU). Die UEFA wolle ihre Politik der Vergangenheit ändern und fortan für jeden einzelnen Markt eine maßgeschneiderte Lösung anstreben, begründete sie ihren Schritt.
Die Hauptvertragsbedingung ist, dass der Großteil der Übertragungen im frei empfangbarem Fernsehen stattfindet. Zu den Schlüsselmärkten, in denen der Verkauf der TV-Rechte bereits unter Dach und Fach ist, gehören Italien (öffentlichrechtliche Sendeanstalt RAI) und die Niederlande (Publieke Omroep, ebenfalls ein öffentlich-rechtlicher Sender). Auch im Land des amtierenden Europameisters Griechenland wurde mit einem frei empfangbaren Sender (ERT) eine Vereinbarung geschlossen, und dasselbe gilt für Portugal (mit dem führenden öffentlich-rechtlichen Sender TVI) und die Türkei (Privatsender ATV). Die 31 Spiele werden in der Schweiz exklusiv vom Schweizer Fernsehen übertragen.
wwDa die Zuschauerzahlen bei der Fußball-Europameisterschaft 2004 um 20 Prozent höher waren als bei der Euro 2000, wird auch in Bezug auf 2008 ein solcher Betrag erwartet. Der europäische Marktwert wird deshalb schätzungsweise bei über 600 Millionen Euro liegen.
http://de.uefa.com/competitions/euro/index.html
http://de.uefa.com/newsfiles/64688.pdf
http://www.rsssf.com/tables/08e.html
www.football.ch
www.oefb.at

