Zählweise
Zählweise
Im Badminton wird, ähnlich wie im Tennis oder Volleyball, nach Sätzen gespielt. Seit 2006 wird für Internationale Turniere die sogenannte Rallypoint-Zählweise verwendet, die folgendermaßen funktioniert. Die zentrale Änderung beruht darauf, dass man unabhängig vom Aufschlag punkten kann. Es werden zwei Gewinnsätze bis 21 Punkte je Satz gespielt. Eine Partei hat einen Satz gewonnen, wenn sie als erste 21 Punkte (mit 2 Punkt unterschied zum Gegner) erreicht. Bei 21:20 wird das Spiel solange verlängert, bis eine Partei mit 2 Punkten führt. Gespielt wird maximal bis 30 Punkte, dann ist auch ein Satzergebnis von 30:29 gültig.
Pro gewonnenem Ballwechsel wird ein Punkt vergeben. Zusätzlich wechselt das Aufschlagsrecht immer zu der Partei, die den vorangegangenen Ballwechsel für sich entschieden hat.
Am Spielanfang entscheidet das Los über Aufschlagsrecht bzw. Seitenwahl. Die Partei, welche die Losentscheidung gewonnen hat, darf sich für eine der folgenden Möglichkeiten entscheiden:
1. ob sie den ersten Aufschlag machen möchte,
2. ob sie den ersten Rückschlag machen möchte oder
3. auf welcher Feldhälfte sie beginnen möchte (Seitenwahl).
Die andere Partei wählt eine der verbleibenden Möglichkeiten. Die Auslosung kann statt mit einem Federball auch mit einem anderen Los stattfinden.
Zwischen den Ballwechseln darf ein am Feld sitzender Coach seinem Spieler durch Zuruf Ratschläge erteilen, solange der Gegner dadurch nicht gestört wird.

