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Für den Zuschauer

Sport für Alle
Grundsätzlich lässt sich Sport in Leistungssport, Extremsport, Breitensport bzw. Funsport unterscheiden. Die Motivationsauslöser bzw. Ziele unterscheiden sich maßgeblich voneinander. So sind diese beim Leistungssport das Geld und die Anerkennung/Popularität; beim Breitensport stehen der Spaßfaktor, Unterhaltung, Freizeitgestaltung und Ausgleich zum Beruf im Vordergrund.
Sport kann man entweder alleine (Jogging, Nordic Walking), in kleineren Gruppen (Freunde, Familie) oder in Vereinen (Turnverein, Fußballverein, Tennisverein etc.) ausüben. Darüber hinaus haben in den letzten Jahrzehnten Fitnessstudios immer mehr an Popularität gewonnen. Welche Sportart für einem selber die richtige ist, das muss jeder für sich entscheiden. Der eine mag die Flexibilität und trainiert lieber alleine, der andere fühlt sich in der Gruppe wohl.

Es gilt auf jeden Fall: Hauptsache man tut überhaupt etwas, denn schon die Römer wussten um den Einfluss des Sports auf die geistigen Fähigkeiten bescheid. „Mens sane in corpore sano - ein gesunder Geist in einem gesunden Körper". Seit Jahrtausenden beweist diese alte Weisheit der Römer, dass körperliche Ertüchtigung nicht nur das leibliche Wohlbefinden steigert, sondern auch geistige Ressourcen verbessert.
Sport als Zuschauer
Sport als Passiv-Sport nimmt neben der aktiven Sportausübung einen wichtigen gesellschaftlichen Stellenwert ein. Das interessierte Verfolgen von Wettkampfsport-Ereignissen im Leistungssport als Zuschauer am Rande des Ereignisses oder über die Medien. Waren es früher nur einzelne Bewerbe zu bestimmten Sendezeiten, die übertragen wurden, so gibt es heute bereits eigene Sportsender, die den ganzen Tag über Sportberichterstattungen aus allen Herren Ländern bieten. Die Sportarten reichen von Fußball, Rugby, Tennis, Golf, Boxen, Badminton, Leichtathletik bis hin zu Schach und Billiardbewerben. Leistungssportler oder Mannschaften werden nicht selten als gottähnliche Idole verehrt und mutieren zu Vor- und Leitbildern der eigenen Lebensträume. Die Menschen (=Fans) identifizieren sich zum Teil so sehr mit ihren Vorbildern, dass sie sich als Teil der Mannschaft sehen.